Tipps: Wenn die Weihnachtsgans auf den Magen schlägt

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Advent, Advent … gesund ist, wer Kalorien verbrennt. In der Weihnachtszeit fällt das aber vielen Menschen schwer. Plätzchen, Weihnachtsgans und ein guter Wein gehören zum Standardprogramm. Sodbrennen, Völlegefühl und zusätzliche Pfunde sind oft der Preis dafür. Vitafil gibt Tipps, wie Sie ihrem Magen und der Waage dennoch etwas Gutes tun können.

Bewusst genießen

Wer es beim Essen eilig hat, setzt seinen Magen unter Druck und isst oft zu viel. Langsam essen und bewusst genießen, lautet deshalb die Devise. Erst nach 15 bis 20 Minuten sendet der Magen die Information an das Gehirn, dass er voll ist.

Auf die Auswahl der Zutaten achten

Es müssen ja nicht immer die Butter-Plätzchen und fettige Hauptspeisen sein:  Viele Ersatz-Zutaten haben weniger Kalorien und schmecken genauso lecker. Für den traditionellen Kartoffelsalat gibt es leichte Salatcremes und die Wiener Würstchen können auch aus Putenfleisch gemacht sein. Für die Plätzchen eignet sich – statt gehaltvoller Butter – Diätmagarine oder kalorienarme Joghurtbutter. Und auch der zusätzliche Zuckerguss hat eine tragende Rolle, wenn es um überflüssige Kalorien geht.

Wer auf die saftige Weihnachtsgans nicht verzichten will, kann zumindest die Haut weglassen, denn ein großer Teil des Fetts sitzt genau dort. Ein entscheidender Fettlieferant ist auch die Soße zum Festtagsschmaus. Wer damit sparsam auf dem Teller umgeht, hat schon auf einige Kalorien verzichtet. Auch der Magen bedankt sich, denn mit der Fettspaltung hat dieser während der Feiertage oft Probleme. Es gibt aber auch alternative, leichte Soßen, wie beispielsweise eine Rotwein-Preiselbeer-Soße.

Das Rezept dazu gibt es unter folgendem Link:
http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Leichte-Rezepte-Gaensekeulen-mit-Rotwein-Preiselbeersosse-und-Gemuese-63449.html

Gewürze helfen bei der Verdauung

Die Helfer aus der Natur: Oregano und Pfefferminz fördern die Gallenaktivität. Kamille, Fenchel, Anis und Kümmel helfen bei Blähungen und beruhigen den Magen. Zimt, Ingwer, Muskat, Kardamom, Gewürznelken, Koriander, Löwenzahn und Enzian regen die Magen-Darm-Tätigkeit an. Diese Gewürze und Kräuter können hervorragend in die Gerichte integriert oder als Tee getrunken werden.

Viel trinken

Die weihnachtlichen Kalorienbomben liegen schwer im Magen. Umso wichtiger ist es, viel zu trinken. Denn durch Flüssigkeit wird der Magenbrei verdünnt, die Verdauung angeregt und einer Verstopfungen vorgebeugt. Mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit - am besten Wasser – sollten täglich getrunken werden.

Obst statt Plätzchen als Dessert

Wer auf einen deftigen Hauptgang besteht, kann dafür beim Nachtisch Kalorien sparen. Als Dessert oder auch zum Kaffetrinken eignet sich vor allem frisches Obst. Als farbenfrohen Früchtesalat zubereitet, ist diese Alternative gesund, lecker und figurschonend zugleich.

Weihnachtsspaziergang satt Verdauungsschnaps

Die fettige Braten ist verschlungen – die Bäuche sind gefüllt: Viele Menschen greifen dann zum Verdauungsschnaps und bilden sich ein, dass dieser dem Magen hilft. Doch das ist ein Irrtum: Der Alkohol betäubt lediglich die Nerven im Magen und das Völlegefühl ist somit nur scheinbar verschwunden. Um die Verdauung anzuregen empfiehlt es sich sattdessen einen Kräutertee zu trinken und einen ausgedehnten Spaziergang nach dem Essen zu machen. So kommen Kreislauf und Verdauung in Schwung und Kalorien werden verbrannt.

Franziska Kremtz


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