Zeitumstellung führt zu Problemen im Bett

Im Herbst werden die Tage kürzer und die Nächte länger – vor allem am kommenden Wochenende. Durch die Zeitumstellung von 3 auf 2 Uhr in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag bekommt man zwar eine Stunde geschenkt, bei vielen Menschen führt das jedoch zu Schlafproblemen.

 

Wenn die Uhrzeiger um eine Stunde zurückgesetzt werden, kommt die innere Uhr vieler Menschen nicht so schnell hinterher. Das hat eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 1.006 Menschen ergeben. Demnach hat fast die Hälfte der Befragten durch die Zeitumstellung Schlafprobleme. 28 Prozent brauchen einige Tage, um wieder in den normalen Schlafrhythmus zu finden und jeder Vierte kommt morgens schwerer aus dem Bett.

Schlafstörungen sind generell weit verbreitet, wie die Umfrage zeigt: Jeder dritte Befragte leidet gelegentlich unter Schlafstörungen. Frauen sind davon häufiger betroffen: 39 Prozent gaben an, abends schlecht einzuschlafen oder nachts häufiger aufzuwachen. Bei den Männern waren dies nur 30 Prozent. Als Hauptgrund nannte mehr als die Hälfte der Betroffenen Stress im Beruf, gefolgt von privaten Sorgen und unregelmäßigen Schlafenszeiten. Jede dritte Frau macht zudem ihre kalten Füße für die Schlafprobleme verantwortlich, jede vierte das Schnarchen ihres Partners.

Um den Schlafproblemen entgegenzuwirken, versuchen sich die meisten Befragten vor dem Schlafen mit Lesen, Fernsehen oder Musikhören abzulenken. Jeder fünfte Mann genehmigt sich hingegen einen alkoholischen Schlummertrunk.

Foto: KKH Allianz

 


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