Der Krankheitsverlauf bei Multiple Sklerose-Kranken verschlechtert sich im Sommer gegenüber dem Winter. Dies beeinflusst die Tests neuer Medikamente. US-Forscher haben herausgefunden, dass bei an MS-erkrankten Versuchspersonen die neuen Entzündungsherde, die innerhalb eines Kalenderjahres entstanden waren, im Sommer 2-3 Mal häufiger auftraten als im Winter. Medikamente, die in Unkenntnis dieses Phänomens, über das komplette Jahr bei diesen Personen erprobt wurden, zeigen folglich unterschiedliche und nicht durchgehend logische Ergebnisse. Da diese Krankheit, an der in Deutschland ca. 120.000 Menschen leiden, noch nicht heilbar ist, bildet eine zielgerichtete Therapie bislang die einzige Behandlungsmöglichkeit.








