vfa: Selbstregulierung ist unverzichtbar
Heute wird der Jahresbericht der “Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V.” FSA veröffentlicht.
Dazu Cornelia Yzer, vfa-Hauptgeschäftsführerin: “Die forschenden Pharma-Unternehmen stehen für die Einhaltung ethischer Verhaltensweisen und Transparenz bei der Zusammenarbeit mit allen Partnern im Gesundheitswesen.
Obgleich ein individuelles Fehlverhalten Einzelner auch in Zukunft nicht völlig ausgeschlossen werden kann, hat insgesamt gesehen auf breiter Front ein Bewusstseinswandel bei den forschenden Arzneimittelhersteller stattgefunden.
Davon zeugen die jüngsten Zahlen der FSA. Während es im Jahr
2007 noch 62 Beanstandungen gab, waren 37 im in 2008 und nur noch 30 im letzten Jahr. Dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass es richtig war und ist, auf Selbstregulierung zu setzen.
Gerade weil wir forschenden Arzneimittelhersteller ein vitales Interesse an Beziehungen zu Wissenschaftlern, Ärzten in Klinik und Praxis, Apothekern und Patientenorganisationen haben, wollen wir diese Kontakte auf einer klar geregelten Grundlage führen. Deshalb gingen wir bei der Entwicklung der Kodizes bewusst über die gesetzlichen Standards hinaus. Wir haben verstanden, dass wir eine besondere Branche mit einer besonderen Verantwortung sind.”
Yzer verweist auf die große Akzeptanz der Kodex-Regelungen bei allen Beteiligten: “Die bisherige Arbeit des Vereins FSA hat alle Vorurteile widerlegt, sie zeigt, dass der FSA unabhängig ermittelt und bei Verstößen auch entschlossen sanktioniert. Die Möglichkeit, Beanstandungen bei der FSA zur Anzeige zu bringen, steht jedem offen. Inzwischen ist die freiwillige Selbstkontrolle mit ihren Regelungen etabliert. Deshalb war es in der Rückschau auch richtig, dass der vfa den Impuls zur Gründung der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V. wie auch zur Erarbeitung der Kodizes gegeben hat.”


