Hunde- und Katzenbisse sind nicht häufig, aber bei 20 Prozent der Gebissenen entwickelt sich eine Infektion. Dass diese Infektion immer häufiger mit einem Erreger aus der Gruppe der Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, kurz MRSA, verläuft, darüber berichtet Der Spiegel. Das Problem: Diese Bakterien sind gegen Antibiotika resistent.
Hunde und Katzen stecken sich erst bei ihren Haltern oder anderen Menschen mit diesen Keimen an und weder Mensch noch Tier entwickeln mit intakter Schleimhaut ein Krankheitsbild. Wenn die Bakterien jedoch durch einen Biss in den Körper hinein geraten, führt das zu einer folgenschweren Infektion.
Ähnliche Themen
- vfa: Pharmaforschung überwindet Resistenzen
"Krankmachende Bakterien, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind, breiten sich immer mehr aus. Deshalb entwickeln forschende Pharma-Unternehmen neue Antibiotika speziell gegen resistente Keime. Für zwei davon haben sie bereits die Zulassun... - MRSA: In erster Linie Hygienefehler
Interview mit Hardy-Thorsten Panknin
Was können wir persönlich tun, um uns vor solch einer Infektion zu schützen? Gibt es allgemeine Regeln, die wir beachten sollten?
Im Krankenhausbereich gilt: Sorgfältige Händehygiene nach jedem Patientenkontakt... - Honig als Bakterienkiller
Eine neue Studie zur Wirksamkeit von medizinischem Honig hat gezeigt, dass Leptospermum-Honig, auch Manouka-Honig genannt, der aus einem Teebaumgewächs gewonnen wird, multiresistente Bakterien abtöten kann. Australische Wissenschaftler aus Sydney hab...
Tags: Antibiotikaresistenz